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Videoüberwachungsanlagen

Videoüberwachungsanlagen

Die steigende Kriminalitätsbelastung durch Diebstahl, Raubüberfälle und Vandalismus nimmt auch im Privatbereich ständig zu. Oft kann der Einsatz von Überwachungssystemen zur Beseitigung oder Reduzierung dieses unangenehmen Problems beitragen. Schon das Warnschild mit dem Hinweis auf eine installierte Videoüberwachungsanlage kann manchmal wahre Wunder bewirken.

Mit einer Videoüberwachungsanlage lassen sich mittels kostengünstiger Dauerüberwachung Räume, Toreinfahrten oder versteckt liegende Freiflächen im Garten per Kamera überwachen. Per Videoüberwachung kann man Gefahren unterschiedlichster Art erkennen und lokalisieren; eventuelle Unregelmäßigkeiten fallen sofort auf.

Oft wirkt so eine Videoüberwachungsanlage sogar kriminalitätsvorbeugend, weil sie potentielle Straftäter, die sich bewusst sind, dass man sie beobachtet, eher von Straftaten abhält. Wenn man eine Video- Klingel und Türöffneranlage installiert hat, sieht man wenn es klingelt, wer draußen vor der Tür steht. Lästiges Nachfragen entfällt.

Wer einen zusätzlichen Langzeitrekorder angeschlossen hat, kann sogar im Nachhinein überprüfen, ob während der Abwesenheit jemand an der Tür geklingelt hat. Damit kann die Videokamera im Ernstfall nach einem Einbruch anhand der Aufnahmen wertvolle, sachdienliche Hinweise zur Täterbeschreibung liefern, die eventuell auf die Spur des Einbrechers führen.

Aufbau einer Videoüberwachungsanlage

Eine einfache Videoüberwachungsanlage besteht aus einer Videokamera, einem Monitor und einem Videokabel, das beides miteinander verbindet.

Die Hauptmerkmale der Kamera sind ein CCD-Bildaufnahmesystem sowie das Objektiv. Das über das Objektiv erfasste Bildsignal wird über die lichtempfindliche CCD-Schicht empfangen. Dann wird es umgewandelt in elektrische Signale. Der Monitor wandelt die aufgenommenen Bildsignale wieder in ein sichtbares Bild um, die Bildübertragung geschieht meist über ein spezielles Koaxialkabel. Die Monitor- Größen können variieren.

Kauftipps

Es gibt Videokameras in Schwarz/Weiß-Technik und Farbkameras.

Vor der Anschaffung sollte man wissen, ob die Kamera in Innenräumen angebracht werden soll, oder zur Außenüberwachung dient.

Man kann wählen zwischen unterschiedlichen Lichtempfindlichkeiten, darum gilt zu überprüfen, bis zu welcher Lichtstärke noch klare Bilder zu erkennen sind. Bei schwacher Beleuchtung oder bei zu starker Lichtquelle (Straßenbeleuchtung) kann es bei vielen älteren Modellen zu einem unklarem Kamerabild kommen.

Die Bildübertragung wurde bisher meist über ein spezielles Koaxialkabel übernommen. Mittlerweile verfügt die moderne Technik über sehr genaue, digitale Überwachungsanlagen (Netzwerk- Videoüberwachung, Digi- Lan) von höchster Bildqualität mit Echtheitsanzeige. Durch die Kombination mit den digitalen Systemen zur Erkennung der Bilder können überwachte Personen automatisch identifiziert werden, wenn entsprechendes Referenzmaterial bereits über sie vorliegt. Es gibt sowohl Internet- als auch Intranet- Überwachungssysteme. Sie sind einfach zu installieren und höchst wirksam und zuverlässig.

Ob man eine Videoüberwachungsanlage für den Privatbereich benötigt, hängt vom Wert und der Lage des zu bewachenden Objektes ab. Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus empfiehlt sich zunächst andere Sicherheitstechnik, zum Beispiel abschließbare Fenstergriffe und Türsicherungen.

 

Foto:

Videoüberwachung © Janeh15 | Dreamstime.com