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Gartenzaun, Gartenmauer oder doch eine Hecke?

Die Auswahl der geeigneten Grundstücksumfriedung hängt von einigen Faktoren ab. Wichtig ist zum Beispiel, ob man mit seiner Eingrenzung auch einen Einbruchschutz erzielen möchte. Dann ist eine relativ hohe, stabile Variante angeraten.

Halter von Haustieren müssen genau prüfen, wie groß die Abstände zwischen Zaunlatten, Metallelementen oder Maschendrahtelementen sein dürfen, um ein Ausreißen des Tieres zu verhindern. Diese Aufgabe sollte man sehr ernst nehmen, denn viele Hundebesitzer bessern später mit einem unschönen Provisorium nach, weil Waldi auch die kleinen, umscheinbaren Lücken fand.

Stellen Sie auch den Pflegeaufwand auf den Prüfstand: Haben Sie Zeit und Lust, sich um die Heckenpflege oder das regelmäßige Streichen eines unbeschichteten Zaunes zu kümmern oder suchen Sie eine praktischere Variante? Nachfolgend einige Anregungen.

Gartenmauer

Schöne Mauer aus Natursteinen (Findlinge)
Gartenmauern, für die man in der Regel eine Baugenehmigung benötigt, sind ein guter Wind- Schall- und Sichtschutz. Sie schaffen abgeschirmte idyllische Ecken im Garten, und bei entsprechender Höhe sind sie in Kombination mit einer Alarmanlage ein ganz passabler Einbruchsschutz.

Ob man eine Baugenehmigung für die Mauer braucht, und eventuelle Materialvorschriften zu beachten hat, erfährt man beim zuständigen Bauamt. Auf jeden Fall sollte der Mauerbau mit dem betroffenen Nachbarn abgestimmt werden, um Ärger zu vermeiden. Vorschriften über die Höhe von Zäunen und Mauern sind von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich.

Wer einer Mauer anstatt einer Hecke oder dem üblichen Gartenzaun den Vorzug gibt, sollte einige Grundregeln beachten: Um der Mauer Festigkeit zu verleihen, braucht man ein betoniertes Fundament. Dazu hebt man einen Graben von 80 Zentimetern Tiefe (bis zur Frostgrenze) aus. Das Fundament soll etwas breiter sein als die Mauer selbst. Die Schalung zimmert man aus Holzlatten, und verkeilt sie im Graben. Dann füllt man den dickflüssigen Beton in den Graben, und verdichtet ihn. Anschließend wird eine Folie darüber gedeckt um Setzrisse zu verhindern, erst dann kann man die eigentliche Mauer errichten, die man aus Gründen der Haltbarkeit am besten mit Mörtel im Verbund mauert. Die Fugen bearbeitet man anschließend. Gängige Materialien für Gartenmauern sind Ziegel, Porenbeton oder Kalksandstein. Ein besonders geschlossener Eindruck entsteht, wenn man für das Verputzen der Gartenmauer den gleichen Putz verwendet, wie für das Haus.

Für eine grüne Mauer eignen sich Pflanzsteine, die sich mit Polsterpflanzen und kleinen Stauden individuell bepflanzen lassen, sogar Mauern aus Betonfertigungsteilen können mit Rankpflanzen wie Efeu und wildem Wein begrünt werden.

Verzinkter Maschendrahtzaun - pflegeleicht, aber kein Fall für einen Schönheitspreis. Mit einem etwas besseren Tor und Verschluss wäre er sicherheitstechnisch durch die Höhe recht gut.

Maschendrahtzaun

Entscheidet man sich für einen Zaun als Grundstückseinfriedung, hat man verschiedene Möglichkeiten. Da ist der "Evergreen" und gern besungene Maschendrahtzaun, der robust und preiswert ist, und sich leicht aufstellen lässt. Man kann ihn ein Stück weit ins Erdreich eingraben, und hat so Schutz vor ungebetenen Nagern. Belebt mit Grünpflanzen wie Efeu oder anderen Rankpflanzen wie Wicken, Clematis oder wildem Wein bietet auch er einen Sichtschutz.

Achten Sie beim Kauf darauf, beschichteten Maschendraht zu erhalten. Aufgrund der Beschichtung ist er rostfrei und hat so eine lange Lebensdauer. Die Maschen sollten so eng sein, dass Haustiere nicht nach außen dringen können. Wichtig ist in dem Zusammenhang auch, dass die Lücke zwischen Zaun und Fundment nicht zu groß sein darf. Auch das provoziert Ausreißversuche der Vierbeiner. weiter »

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