Gartengeräte

Rasenmäher – die besten Modelle für jeden Rasen

Rasenmäher

Rasen benötigt Pflege, um eine sattgrüne, dichte Grasnarbe ausbilden zu können. Die wichtigste Pflegemaßnahme ist regelmäßiges Rasenmähen mit einem Rasenmäher oder eine Motosense. Welcher Rasenmäher sich am besten für den Rasen eignet, hängt von vielen Faktoren ab.

Auswahl des geeigneten Rasenmähers

Die folgenden Überlegungen spielen bei der Auswahl eines Rasenmähers eine Rolle:

  • Ist die Rasenfläche groß oder klein?
  • Ist die Fläche eben oder gibt es viele Bodendellen, Stufen oder andere Hindernisse wie Pflanzengruppen, Gartenmöbel etc, denen man ausweichen muss?
  • Wird die Rasenfläche viel betreten oder möchte man einen makellosen englischen Zierrasen?

Es gibt ungefähr 1.500 Rasenmähermodelle von 70 verschiedenen Herstellern, was die Wahl nicht unbedingt erleichtert. Hier erfahren Sie die Vor- und Nachteile der einzelen Rasenmäher-Typen.

Elektro-Rasenmäher, Benzin-Rasenmäher, Akku- oder Hand-Rasenmäher?

Hand-Rasenmäher

Pro

Ein Hand-Rasenmäher ist leise und umweltschonend. Da ihm ein lauter Motor fehlt, stört das Mähgeräusch kaum jemanden. Nicht zu verachten ist auch der Sicherheitsaspekt: Da er mit Muskelkraft betätigt wird, ist die Verletzungsgefahr speziell in einem Haushalt mit Kindern und Haustieren wesentlich geringer als bei den Kraftpaketen mit Elektro- oder Benzinantrieb. Dass er keine Abgase produziert, freut die Umwelt. Auch das relativ geringe Gewicht macht sich angenehm bemerkbar, wenn Hindernisse oder Stufen im Garten bestehen, sodass er getragen werden muss. Wie seine motorisierten Brüder verfügt ein vernünftiger Hand-Rasenmäher über eine Schnitthöhenverstellung. Preislich gesehen sind Hand-Rasenmäher zwischen 50,- und 200,- Euro angesiedelt und damit auf jeden Fall die Preissieger beim Rasenmäherkauf.

Kontra

Da die Hilfe durch den Motor fehlt, sind Hand-Rasenmäher vorwiegend auf geradem Gelände und ebenem Boden zu empfehlen. Die Ergebnisse auf Hanglagen sind meist nicht zufriedenstellen. Auch sollte das Gras nicht allzu hoch werden, sonst wird es mit dem Handmäher problematisch.

Elektro-Rasenmäher

Elektro-Rasenmäher sind an das Stromnetz angeschlossen, springen sofort an, sind leicht zu warten und machen nicht viel Lärm. Der Aktionsradius reicht nur bis zur Länge des Stromkabels, das man versehentlich schnell durchtrennen kann. Für sehr große, auch unebene Flächen und verwinkelte Gärten ist der Elektro- Rasenmäher eher unpraktisch.

Akku-Rasenmäher

Rasenmäher mit Akkuantrieb, die auch Akkumäher genannt werden, schränken etwas ein, weil sie nach Ablauf der Betriebsdauer erneut aufgeladen werden müssen. Sie eignen sich gut für kleine Flächen.

Benzin-Rasenmäher

Rasenmäher mit Benzinmotor sind stärker als die mit Elektroantrieb, allerdings schwerer zu starten und müssen regelmäßig gewartet werden. Ihr Vorteil ist, dass ihr Aktionsradius beliebig ist und sie auf unebenen Flächen gut arbeiten.

Außer der Alternative zwischen Elektro- und Benzinmotor kann man noch zwischen Spindel- und Sichel-Mäher wählen.

Der Spindelmäher schneidet das Gras, das nicht höher als acht Zentimeter sein sollte, scherenartig zwischen einer festen Schnittplatte und einer seiner gebogenen Klingen. Das Gras wird sehr fein geschnitten.

Der Sichelmäher hat ein drehendes Messer, das sich wie ein Propeller bewegt und die Grashalme abhackt. Er kann hohes Gras schneiden, ist einfach zu bedienen, aber für einen sehr gepflegten Rasen nicht die richtige Wahl.

Luftkissenmäher

Luftkissenmäher werden mit Benzin- und Elektromotor angeboten. Durch einen Luftstrom werden sie in der Schwebe gehalten und bewegen sich etwa sechs Millimeter über dem Boden und sind praktisch für Rasen, die an Hängen oder steilen Böschungen liegen.