Garten & Hof Swimmingpool

Poolheizung

Eine Poolheizung sorgt für konstant angenehme Wassertemperaturen. Poolheizungen werden idealerweise vor dem Bau des Pools mit eingeplant, aber es ist auch möglich, eine Poolheizung nachträglich einzubauen.

Hierbei gibt es verschiedene Heizungsarten. Es liegt auf der Hand, für die Beheizung des Pools die gleiche Heizungsart zu verwenden wie für das Wohnhaus.

Solaranlagen und Sonnenkollektoren nutzen die Sonnenenergie zum Nulltarif. Der technische Aufwand für die Sonnenkollektoren ist gering, da keine großen Mengen an Wärmeenergie für die Poolheizung benötigt werden. Sonnenkollektoren gibt es als Kollektorplatten oder –röhren.

Beim Einsatz eines Wärmetauschers wird der Pool direkt über einen Gas- oder Ölkessel beheizt. Bei dieser Heizungsart fließen zwei parallele Wasserkreisläufe. Der erste Wasserkreislauf führt das Wasser vom Kessel zum Pool und liefert die Heizungswärme. Der zweite Kreislauf führt das kalte Wasser vom Pool zum Kessel, um es zu erwärmen.

Ein weitere Möglichkeit ist ein Wärmepumpe. Diese Variante ist für die Beheizung von Pools bis zu 50m³ geeignet. Die Wärmepumpe entnimmt der Umgebungstemperatur Wärme und gibt sie an das Wasser im Pool ab. Dabei verbraucht die Pumpe nur 1 kW/h, während sie in der gleichen Zeit 4 kW/h an das Poolwasser abgibt. Je nach Modell der Wärmepumpe ist für den Betrieb ein Einphasen- oder Dreiphasen-Stromanschluss notwendig.

Auch ein elektrischer Durchlauferhitzer oder Elektrowärmetauscher ist als Poolheizung möglich. Elektrische Durchlauferhitzer können zum Beispiel mit dem preiswerteren Nachtstrom betrieben werden und per Zeitschaltuhr entsprechend eingestellt werden.