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Haustypen

Ein Haus ist oft eine Anschaffung fürs Leben, teilweise sogar für Generationen einer Familie. Haustyp und Einrichtung spiegeln die Vorlieben der Besitzer und viel über ihre Lebeneinstellung wider. Die deutsche Wohnkultur bietet glücklicherweise zahlreiche Möglichkeiten, sich einen individuellen Platz zum Wohlfühlen zu schaffen. Der künftige Hausbesitzer kann unter Haustypen wie Blockhaus, Bungalow, Einfamilienhaus, Doppelhaus, Reihenhaus, Mehrfamilienhaus, Fachwerkhaus, Landhaus oder Villa wählen. Neben dem Geldbeutel spielen auch praktische Erwägungen eine große Rolle bei der Auswahl des geeigneten Haustyps, denn jede Variante hat ihre Vor- und Nachteile. Wir möchten Ihnen wichtige Haustypen vorstellen, um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern.

Das Blockhaus als Distanzierung von der Masse

Besonders naturverbundenen Menschen bietet ein Blockhaus die Möglichkeit, sich für eine Wohnweise zu entscheiden, die sich von eher traditionell verbreiteten Varianten unterscheidet.

Durch die überwiegende Verwendung von Holz, das in Form von übereinander gestapelten Baumstämmen den Blockhäusern seine charakteristische Form und damit auch ihren Namen verleiht, binden sie sich in die ländliche Umgebung ein, anstatt wie ein Fremdkörper zu wirken.

Einziges nicht natürliches Material stellt, sollte man im Rahmen industriell gefertigter Bauten auf ein Dichtband zurückgreifen, nur die Dämmung dar. Um dem ursprünglichen Modell gerecht zu werden, kann man jedoch auch mit Schafswolle oder Moosen arbeiten. Letzteres wird jedoch nur noch selten praktiziert.

Bezüglich des Energieverbrauchs darf man behaupten, dass Blockhäuser insgesamt sehr sparsam sind, da sie Wärme optimal speichern können. Das Prinzip wirkt selbstverständlich nur bei entsprechend guter Verarbeitung. Auch die Lebensdauer eines Blockhauses ist, selbst wenn man das zunächst nicht vermuten mag, erstaunlich hoch.

Trotz der ökologischen Vorteile gehören Blockhäuser dennoch zu den relativ selten anzutreffenden Haustypen. Das hängt in erster Linie wohl mit den begrenzten Gestaltungsmöglichkeiten, der Beschränkung auf abgelegenere Gebiete und der Tatsache zusammen, dass hierauf spezialisierte Architekten in Deutschland nur schwer zu finden sind. Bedenken Sie bitte auch, dass für ein Blockhaus unter Umständen keine Baugenehmigung bekommen könnten, sofern es in einer recht einheitlichen Siedlung aus massiven Einfamilienhäusern stehen soll.

Der Bungalow als Symbol einfacher Gemütlichkeit

Wie das Blockhaus verfügt auch ein Bungalow grundsätzlich nur über eine Etage, eventuell einen zusätzlichen Keller und ist seinem Aufbau nach eher einfach strukturiert. Aus diesem Grund gilt diese Bauform als überwiegend typisch für Gartengrundstücke oder Ferienobjekte, denn wegen des doch relativ gering bemessenen Platzes eignen sich Bungalows in der Regel nicht als dauerhafter Wohnsitz. Wer also mit einem Bungalow liebäugelt sollte sich mit einer eher spartanischen Ausstattung und etwas beengten Verhältnissen anfreunden können.

Dafür sind, unter der Voraussetzung, dass man sich nicht an Vorschriften einer Schrebergartenanlage oder ähnliches halten muss, der gestalterischen Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Raumanordnung, Material (Holz oder Stein) sowie weitere bauliche Details lassen sich problemlos den individuellen Ansprüchen anpassen. Zudem können sie den Wiederverkaufwert eines Objektes enorm steigern, besonders, wenn der Bungalow über eine Anbindung an das Strom- und Wassernetz verfügt und damit zeitweise Übernachtungen ermöglicht. Häufig werden Bungalows auch als Sommerwohnsitz genutzt, müssen dann allerdings etwas aufgerüstet werden.

Neben dem einfachen Bungalow im herkömmlichen Sinne, gibt es auch Einfamilienhäuser in Bungalowform. Eine sehr beliebte Variante sind Winkelbungalows. Bungalows haben ebenfalls nur eine Ebene- von einem Keller einmal abgesehen. Die ebenerdige Bauweise hat viele Vorteile, zum Beispiel die leichte Begehbarkeit aller Räume, ohne Treppen überwinden zu müssen und die Eignung für gehbehinderte Menschen. Bei der Planung eines Einfamilienhauses sollte man diese Überlegung mit Blick auf das eigene Seniorenalter unbedingt einbeziehen.

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Haustypen vorgestellt

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