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Neue Energiequellen für Heizung und Energienutzung im HausAufgrund der weiter steigenden Öl- und Gaspreise und der zunehmenden Umweltbelastung suchen immer mehr Hausbesitzer nach Alternativen im Bereich der erneuerbaren Energien. Diese bringen zwar beim Einbau höhere Kosten mit sich. Durch die Nutzung und das Einsparen der Energiekosten relativieren sich diese jedoch meist nach 10- 15 Jahren, je nach Energiequelle. Zudem hat man in Zeiten eine instabilen Weltwirtschaft durch politische Krisen eine alternative Energiequelle zur Verfügung. Die geringere Abhängigkeit von Erdöl- und Erdgas- exportierenden Ländern ist ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Bei der Umsetzung kann man teilweise auch Förderprogramme von Bund und Ländern nutzen. Solarthermie Zur Solarenergie zählt neben der Solarthermie auch die Photovoltaik. Die Solarthermie nutzt über Solaranlagen die Wärme der Sonnenstrahlung, um hiermit Wasser oder Flüssigkeiten zu erhitzen, die dann für die Gewinnung von Warmwasser oder auch zur Unterstützung der Heizungsanlage genutzt werden können. Um Solarthermie nutzen zu können, müssen auf dem Dach des Hausbesitzers Sonnenkollektoren errichtet werden, die die Sonnenstrahlen mittels eines Absorbers nutzen. Photovoltaik
Die Photovoltaikanlagen sind jedoch noch nicht so effektiv, deren Wirkungsgrad liegt heute zwischen 6% und 18%. Trotz dessen ist die Photovoltaik ein großer Wachstumsmarkt, denn in Zukunft soll der Solarstrom einen deutlich größeren Anteil am Gesamtstrom erhalten. Dies wird auch durch die Bundesregierung gefördert, und zwar in Form des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes. Erdwärmeheizungen Bei Erdwärmeheizungen dient die Wärme der Erde (Geothermie) dazu, diese für die Heizung des Hauses einzusetzen. Man unterscheidet zwei verschieden Arten der Erdwärmeheizungen. Dies sind zum einen Erdwärmekollektoren, die in Schlaufen ca. 1,5 Meter unter dem Erdboden verlegt werden. Wichtig ist, dass diese Schlaufen unter der Frostgrenze der jeweiligen Region verlegt werden. In diesen Schlaufen befindet sich ein Gemisch aus Wasser und Glykol, welches sich durch die Wärme der Erde und der Sonnenstrahlung erhitzt. Diese Wärme wird anschließend der Wärmepumpe zugeführt und kann genutzt werden. Eine andere Variante der Erdwärmeheizung sind Erdwärmesonden, so genannte Tiefenbohrungen. Je nach Bodenbeschaffenheit werden Erdsonden bis 50 Meter tief in die Erde eingebracht. Mittels einer Trägerflüssigkeit wird hier die Erdwärme nach oben wiederum der Wärmepumpe zugeführt. Heizen mit Biomasse Als Biomasse werden nachwachsende Rohstoffe wie Holz, aber auch abgestorbene Organismen, also Pflanzen oder Lebewesen (Pflanzenabfälle, Dung), bezeichnet. Sie ist ein nachwachsender Energieträger, der biochemisch Sonnenenergie speichert, die zur Energielieferung genutzt werden kann. Die im privaten Gebrauch verbreitete Form von Biomasse sind Holzpellets, die in Kaminöfen oder anderen Öfen verbrannt werden können. Längliche Holzpellets in Granulatform sorgen für CO²- freie Heizung und gute Heizwerte. Ähnlich verhält es sich mit Hackschnitzelanlagen (gehäckselte Holzabfälle). Die Hackschnitzelanlagen lohnen sich aber eigentlich nur für Waldbesitzer- oder Pächter, die viel Holzabfall haben. So werden Räume sehr gut ausgeheizt, das Klima ist hervorragend. Um dies nutzen zu können, muss allerdings ein Kamin vorhanden sein, ebenso ein Abzug ins Freie. Daher ist das Nachrüsten mit viel Aufwand verbunden. Die Öfen gibt es jedoch in fast jedem Baumarkt für wenig Geld. Neben Holzpellets kann hier auch normales Holz verbrannt werden, was etwa im Wald gesammelt werden darf. weiter »
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