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Energiespartipps

Heizung und Klima

Die nächste Heizperiode kommt bestimmt, und man kann durch ein verändertes Heizverhalten die Kosten deutlich reduzieren. Grundsätzlich gilt, dass man die Wohnung heizen soll und nicht die Umwelt. Das Sparpotenzial beim Heizen ist enorm:

  1. Nicht mehr als tatsächlich notwendig heizen. Das gesündeste Wohnzimmerklima liegt zwischen 18 und 20 Grad Celsius, im Schlafzimmer deutlich darunter.
  2. Immer alle Türen schließen, man versorgt sonst Räume mit Wärme, die diese gar nicht benötigen.
  3. Wenn man nicht zu Hause ist, am besten gar nicht Heizen oder die Temperatur mit dem Thermostat regeln.
  4. Immer nur kurz, aber effektiv lüften, also alle Fenster auf und schnell wieder schließen und vor allem niemals bei laufender Heizung die Fenster kippen!
  5. Man sollte auch kontrollieren, ob die Fenster auch den neuesten Anforderungen entsprechen. Wärmeschutzfenster müssten eigentlich obligatorisch sein.

Verzichten Sie auf Klimageräte, wenn die Außentemperaturen nicht zu hoch sind. Klimaanlagen verbrauchen viel Strom. Oft kann man auf ihren Einsatz auch an warmen Tagen verzichten, wenn man nachts und morgens gründlich lüftet und die Fenster danach verdunkelt. Ein zusätzlicher Sonnenschutz vor großen Fensterflächen und Mauern schützt ebenfalls die Innenräume.

Strom sparen beim Wäschewaschen

Wäsche waschen ist natürlich unverzichtbar, und jede Hausfrau möchte auch, dass die Wäsche auch sauber ist. Waschen sollte man wann immer es geht bei niedrigen Temperaturen und ohne Vorwaschgang: Normal verschmutzte Wäsche wird auch so sauber. Alleine dadurch kann man den Stromverbrauch um bis zu 80 Prozent senken. Man sollte auch darauf achten, dass die Wäschetrommel immer gut gefüllt ist. Wenn es technisch möglich ist, bringt der Anschluss an die Warmwasserleitung noch mehr Ersparnis. Ein richtiger Stromfresser ist der Wäschetrockner. Wann immer es geht, sollte man seine Wäsche zum Trocknen aufhängen. Haushalte mit vier Personen, die keinen Wäschetrockner verwenden, sparen jährlich im Durchschnitt 480 Kilowattstunden, das sind etwa 100 Euro – und dazu noch ca. 300 Kilo CO2.

Energieberatung

Neue Häuser weisen meist eine energiesparende Bauweise und Dämmung auf. Selbstverständlich gibt es auch bei der Konstruktion neuer Häuser erhebliche Unterschiede.

Noch ein Tipp für Mieter: Man kann sich einen Energieberater bestellen, der mit seinen Messgeräten die Schwachstellen erkennen kann, ob und wie viel Wärme durch alte Fenster entweicht. Und mit diesen Ergebnissen sollte man seinen Vermieter konfrontieren.

Die Kombination Energie zu sparen, und damit eigene Kosten zu senken und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, ist für jeden machbar. Wenn man alle diese Tipps berücksichtigt, kann man einige hundert Euro im Jahr an Stromkosten sparen. Wer sich dann noch für einen ökologischen Stromanbieter entscheidet, der hat für sich und die Umwelt bereits eine Menge getan.

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Tipps & Tricks

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